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AG Funktionelle Bildgebung, Neuromodulation und klinisch-experimentelle Neurophysiologie (NImod)

Foto: Michael Wodak
Foto: Michael Wodak

Die genauen Lokalisationen wichtiger Hirnfunktionen wie Bewegungen und Sprache, aber auch Neurokognition sind nicht bei jedem Menschen identisch. Zur exakten Planung einer möglichst risikoarmen Hirntumoroperation ist es daher besonders wichtig, die Lage dieser Funktionen im Gehirn des Patienten genau zu kennen. Die nicht-invasive Technik der navigierten Hirnstimulation wird routinemäßig für die präoperative Kartierung wichtiger Hirnareale eingesetzt.

Während der Operation werden diese wichtigen Funktionen mittels direkter Hirnstimulation nochmals lokalisiert und überwacht. Diese Methoden zu optimieren und therapeutische Anwendungen der nTMS zu verbessern, ist unser Anliegen.

Aktuelle Forschungsprojekte

Anatomische Korrelate und Verlaufsprognose neurokognitiver Funktionen bei Hirntumoren (NOA19-Studie)

Hirntumore führen häufig zu Beeinträchtigungen der neurokognitiven Leistungsfähigkeit wie z.B. Konzentrationsvermögen oder räumliche Vorstellungskraft. Dies kann eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität für die Patientinnen und Patienten bedeuten und auch das Überleben wesentlich beeinflussen. Die Überwachung neurokognitiver Funktionen könnte für die Früherkennung von Tumorrezidiven dienlich sein. Bisher wird der neurokognitiven Testung bei Hirntumorpatienten jedoch nicht genug Beachtung geschenkt, da kein gut praktikables Testprotokoll etabliert ist. Daher führen wir eine multizentrische Studie (Studienkürzel: NOA-19 bzw. ReCog-GBM-L) durch, bei der Patient*innen mit Hirntumoren vor und nach einer Operation bzw. Biopsie sowie im Verlauf neurokognitiv untersucht werden. Die Studie wird von der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA) der Deutschen Krebsgesellschaft unterstützt.

Zerebrale Funktionskartierung von Bewegungs- und Spracharealen mittels funktionellem MRT (fMRT) und transkranieller Magnetstimulation (TMS); funktionell informierte Traktografie/Traktometrie

In einer abgeschlossenen Studie (Studienkürzel: “Rel-NBS”) wurde zunächst an gesunden Probandinnen und Probanden die Retest-Reliabilität von navigierter TMS (nTMS) im Vergleich zu fMRT geprüft (Weiss & Nettekoven et al., Neuroimage 2013; s. Publikationen).

Eine Folgestudie (Studienkürzel: “BTM-NBS”) widmete sich der Frage nach der Genauigkeit (Präzision) und Validität der Motorcortexkartierung durch nTMS und fMRT im Vergleich zum Goldstandard der intraoperativen Cortexstimulation bei Patientinnen und Patienten mit Hirntumoren (Weiss et al., Neuro-Oncology 2015). Hierbei wurde neben der Hirnrinde auch die corticospinalen Faserbahnen (Weiss & Tursunova et al., 2015; Weiß & Tursunova et al., 2016) sowie der klinische Nutzen in Kombination mit FET-PET (Neuschmelting et al., 2016) untersucht. Aktuell wird die Methodik der nTMS (und je nach Fall zusätzlich fMRT) in der klinischen Routine angewandt, um die Ergebnisse von Tumorresektionen im Bereich der Zentralregion nachhaltig zu verbessern. Das klinische Risiko von Resektionen im Gesichtsareal ist noch nicht gut erforscht. Zu dieser Fragestellung ist eine Folgestudie in Vorbereitung.

Die Kartierung der für die Sprache essentiellen Hirnrindenbereiche ist wesentlich komplexer als die des Bewegungsareals, da viele verschiedene, weit entfernt gelegene Hirnbereiche in das Verständnis und die Produktion von Sprache involviert sind. Meist wurde bislang fMRT zur nicht-invasiven Sprachkartierung verwendet, aktuell gibt es Bestrebungen, navigierte repetitive TMS (nrTMS) als Alternative zu etablieren.

Nicht-invasive Neuromodulation zur Verbesserung des Rehabilitationspotentials im Kontext von Hirntumoroperationen in funktionell wichtigen Arealen

Die motorischen Areale der Großhirnrinde sind maßgeblich an der Planung und Ausführung von Bewegungen beteiligt. Dementsprechend kann eine Schädigung dieser Areale, zum Beispiel in Folge eines Tumors oder einer Operation in diesem Bereich, zu Lähmungserscheinungen und anderen Bewegungsstörungen führen. Solche Funktionseinschränkungen können nach aktuellsten Forschungsdaten durch (nicht-invasive) Hirnstimulation verbessert bzw. deren Erholung beschleunigt werden. Wir gehen davon aus, dass sich dieses Konzept auch auf andere, nicht ausschließlich motorische Hirnfunktionen übertragen lässt und sammeln Daten von individuell geplanten Behandlungsversuchen, um diese Annahme zu bestärken und planen perspektivisch eine prospektive kontrollierte Studie.

Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen zudem davon aus, dass das Risiko einer durch die Operation bedingten Schädigung durch wiederholte Hirnstimulation in Bereichen des Bewegungsnetzwerks verringert werden kann, indem eine Verschiebung motorischer Funktionen in andere Gehirnareale unterstützt wird. Das Ziel dieser Studie besteht darin, die Wirksamkeit der nicht-invasiven Hirnstimulation bei Patient*innen mit einem Gehirntumor zu untersuchen.

Genauer dargestellt, handelt es sich hierbei um neuronavigierte transkranielle Magnetstimulation (nTMS), eine Methode zur Stimulation der Großhirnrinde. Bei diesem weitestgehend schmerzlosen und äußerst risikoarmen Verfahren wird ein Magnetimpuls durch den Schädelknochen auf die Großhirnrinde appliziert, wodurch ein umschriebener Stromfluss innerhalb der Großhirnrinde induziert bzw. ausgelöst wird. Durch die Zuhilfenahme eines Navigationssystems kann eine sehr präzise Wirkung auf die wesentlichen Hirnareale erzielt werden. Der Therapie- bzw. Präventionseffekt wird dabei durch die Kombination mit einem kurzen Training der eingeschränkten Funktionen verstärkt (z.B. wiederholte, gezielte Handbewegungen).

Die Studie zur präoperativen Modulation des Bewegungsnetzwerks führen wir als Teil des von der Charité Berlin koordinierten, multizentrischen PreCon-Projekts durch.

Diagnostische und prognostische Aussagekraft der Traktografie bei Hirnnervenläsionen

Trigeminusneuralgie ist ein Gesichtsschmerzsyndrom mit stärksten, einschießenden Schmerzen im Bereich des Versorgungsgebietes des V. Hirnnerven. Die häufigste Ursache für diese Schmerzen ist eine mechanische Irritation des Nervs am Austritt aus dem Hirnstamm durch Gefäße. Die Heilung dieses Krankheitsbildes besteht in der Trennung des Nervs von der irritierenden Arterie und Abpolsterung, z. B. mittels Muskelstück. Der Eingriff führt unmittelbar postoperativ bei ca. 90% der Patienten zu einer Besserung der Schmerzsymptomatik und ca. 70% sind noch nach zehn Jahren schmerzfrei.

In aktuellen wissenschaftlichen Publikationen wurde gezeigt, dass mittels Diffusions-Tensor-Imaging (DTI) eine Nervenschädigung der betroffenen Seite bei Trigeminuspatienten nachgewiesen werden kann. Dies scheint hilfreich zur Diagnosestellung und sollte in die Therapieentscheidung mit eingebunden werden. Inwieweit eine Veränderung der Diffusions-Parameter aber auch den Behandlungserfolg hervorsagen lässt und ob sich diese Werte nach erfolgreicher Operation wieder erholen, wird in dieser Studie erforscht. (Studienkürzel: Trigem-DTI). 

Therapie von chronischem Extremitäten- und Gesichtsschmerz durch navigierte repetitive TMS

Die neuronavigierte, repetitive transkranielle Magnetstimulation (nrTMS) hat bereits in vielen Studien gute Erfolge bei der Regulierung der Schmerzverarbeitung gezeigt. Bei dieser Methode werden bestimmte Hirnareale, die dem Schmerzbereich zuzuordnen sind, von außen durch ein Magnetfeld behandelt, wodurch 55 bis 64% der Patient*innen eine Schmerzlinderung von über 40% erfahren. Diese Behandlungsform ist geeignet für Patientinnen und Patienten mit einem chronischen Schmerzsyndrom, das schon mindestens ein Jahr besteht und auf eine Gliedmaße (Gesichtshälfte, Arm oder Bein) beschränkt ist. In dieser aktuellen Studie (Studienkürzel: ATS) möchten wir den Behandlungserfolg weiter verbessern, in dem die Stimulation über verschiedenen Arealen miteinander vergleichen werden. Bei gutem Ansprechen kann über die Studie hinaus eine Fortführung der Therapie angeboten werden.

Spastik nach Rückenmarksverletzung

Die Spastik stellt eine häufige, belastende Folgeerscheinung der Rückenmarksschädigung dar. Sie entwickelt sich über die Zeit durch ungünstige Veränderungen im Netzwerk der Bewegungssteuerung und in der Funktion der Hirnrinde. Mit Hilfe dieser Studie wollen wir diese Veränderungen sowie deren Zusammenhang mit dem Auftreten der Spastik untersuchen. Die Funktion der Gehirnareale wollen wir mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT ) erforschen. Weiterhin möchten wir beteiligte Funktionsareale der Hirnrinde mittels wiederholter nicht-invasiver Magnetstimulation (transkranielle Magnetstimulation, TMS ) beeinflussen. Das Ziel der Studie ist es, die oft positiven Veränderungen der Spastik infolge der Magnetstimulation des Gehirns besser zu verstehen und zu beschreiben. Hiervon versprechen wir uns langfristig eine Verbesserung der TMS-Methodik für die Behandlung der Spastik, welche auf einer Wiederherstellung der Verbindungen innerhalb des Gehirns beruht. Ein vergleichbares Verfahren ist beispielsweise in der Schlaganfallbehandlung seit Jahren etabliert.

Klinisch-experimentelle Forschungsarbeiten für Mediziner und Naturwissenschaftler zu vergeben!

Wir haben ständig wissenschaftliche Projekt-, Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten für Medizinerinnen und Mediziner, Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschafter und verwandte Fachgebiete zu vergeben. Die aktuellen Themen finden Sie unter „Aktuelle Forschungsprojekte“!

Fragen und Bewerbungen richten Sie gerne an: carolin.weiss@uk-koeln.de

Prof. Dr.--Weiß Lucas-Carolin
Prof. Dr. Carolin Weiß Lucas

Leiterin der AG

First- and Last-Authorships

  • Fekonja LS*, Forkel SJ*, Aydogan DB*, Lioumis P*, Cacciola A*, Weiß Lucas C*, Tournier JD*, Vergani F*, Ritter P*, Schenk R*, Shams B*, Engelhardt MJ*, Picht T*. Translational Network Neuroscience: 9 Roadblocks and possible solutions. Network Neuroscience. In press. doi: 10.1162/netn_a_00435.
  • Weiss Lucas C, Kochs S, Jost J, Loução R, Kocher M, Goldbrunner R, Wiewrodt D, Jonas K. Digital participation of brain tumour patients in the assessment and treatment of communication disorders. Front Psychol. 2024 Jan 8;14:1287747. doi: 10.3389/fpsyg.2023.1287747. PMID: 38259531; PMCID: PMC10800882.
  • Weiss Lucas C*, Faymonville AM*, Loução R, et al. Surgery of Motor Eloquent Glioblastoma Guided by TMS-Informed Tractography: Driving Resection Completeness Towards Prolonged Survival. Front Oncol. 2022;12:874631. Published 2022 May 27. doi:10.3389/fonc.2022.874631
  • Nettekoven C, Pieczewski J, Neuschmelting V, Jonas K, Goldbrunner R, Grefkes C, Weiss Lucas C. Improving the efficacy and reliability of rTMS language mapping by increasing the stimulation frequency. Hum Brain Mapp. 2021 Nov;42(16):5309-5321. doi: 10.1002/hbm.25619. Epub 2021 Aug 13. PMID: 34387388; PMCID: PMC8519874.
  • Weiss Lucas C*, Renovanz M*, Jost J, Sabel M, Wiewrodt D*, Rapp M*. Assessment Practice of Patient-Centered Outcomes in Surgical Neuro-Oncology: Survey-Based Recommendations for Clinical Routine. Front Oncol. 2021 Aug 11;11:702017. doi: 10.3389/fonc.2021.702017. PMID: 34458144; PMCID: PMC8386174.
  • Weiß Lucas C*, Pieczewski J, Kochs S, Nettekoven C, Grefkes C, Goldbrunner R, Jonas K. The Cologne Picture Naming Test for Language Mapping and Monitoring (CoNaT): An open set of 100 black and white object drawings. Front Neurol. 2021 Mar 3;12:633068. doi: 10.3389/fneur.2021.633068. PMID: 33746888; PMCID: PMC7966504.
  • Weiß Lucas C*, Nettekoven C*, Neuschmelting V, Oros-Peusquens AM, Stoffels G, Viswanathan S, Rehme AK, Faymonville AM, Shah NJ, Langen KJ, Goldbrunner R, Grefkes C, 2020. Invasive versus non-invasive mapping of the motor cortex. Hum. Brain Mapp. 41(14):3970-83. doi: 10.1002/hbm.25101. (impact factor 2018: 4.554)
  • Keil P, Nettekoven C, Weiss K, Lichtenstein T, Goldbrunner R, Giese D*, Weiß Lucas C*, 2020. Accelerated clustered sparse acquisition to improve functional MRI for mapping language functions. J Neurol Surg A Cent Eur Neurosurg. 81(2): 95-104. doi: 10.1055/s-0039-1691821. (impact factor 2017: 0.947)
  • Weiß Lucas C*, Kallioniemi E*, Neuschmelting V, Nettekoven C, Pieczewski J, Jonas K, Goldbrunner R, Karhu J, Grefkes C, Julkunen P, 2019. Cortical inhibition of face and jaw muscle activity and discomfort induced by repetitive and paired-pulse TMS during an overt object naming task. Brain Topogr. 32(3): 418-434. doi: 10.1007/s10548-019-00698-9. (impact factor 2017: 2.703)

Record of scientific publications

  • Nettekoven C*, Reck N*, Goldbrunner R, Grefkes C, Weiss Lucas C, 2018. Short- and longterm reliability of language fMRI. NIMG 176: 215-225. (impact factor 2017: 5.426)
  • Weiss Lucas C*, Tursunova I*, Neuschmelting V, Nettekoven C, Oros-Peusquens AM, Stoffels G, Faymonville AM, Shah NJ, Langen KJ, Lockau H, Goldbrunner R, Grefkes C, 2017. Functional MRI vs navigated TMS to optimize M1 seed volume delineation for DTI tractography. A prospective study in patients with brain tumours adjacent to the corticospinal tract. Neuroimage Clin. 13, 297-309. (impact factor 2017: 3.869)
  • Krieg SM*, Lioumis P*, Mäkelä JP*, Wilenius J*, Karhu J*, Hannula H*, Savolainen P*, Weiss Lucas C*, Seidel K*, Laakso A*, Islam M*, Vaalto S*, Lehtinen H*, Vitikainen AM*, Tarapore PE*, Picht T*, 2017. Protocol for motor and language mapping by navigated TMS in patients and healthy volunteers; workshop report. Acta Neurochir. DOI: 10.1007/s00701-017-3187-z. (impact factor 2017: 1.929) (* all authors contribute equally to this work.)
  • Weiss C*, Tursunova I*, Neuschmelting V, Lockau H, Nettekoven C, Oros-Peusquens AM, Stoffels G, Rehme AK, Faymonville AM, Shah NJ, Langen KJ, Goldbrunner R, Grefkes C, 2015. Improved nTMS- and DTI-derived CST tractography through anatomical ROI seeding on anterior pontine level compared to internal capsule. Neuroimage Clin. 7:424-437. (impact factor 2017: 3.869)
  • Weiss C, Nettekoven C, Rehme AK, Neuschmelting V, Eisenbeis A, Goldbrunner R, Grefkes C, 2013. Mapping the hand, foot and face representations in the primary motor cortex - Retest reliability of neuronavigated TMS versus functional fMRI. Neuroimage 66: 531-542 (impact factor 2017: 5.426)

Co-Authorships

  • Jost-Engl J, Ketter R, Brandt R, Völker K, Gerß J, Jetschke K, Weiss Lucas C, Baumann FT, Lepper PM, Urbschat S, Stummer W, Wiewrodt R, Wiewrodt D; MMH Trial Investigators. Enhancing cardiorespiratory fitness and quality of life in high-grade glioma through an intensive exercise intervention during chemotherapy: Proof of concept. Neuro Oncol. 2025 Nov 1;27(11):2977-2990. doi: 10.1093/neuonc/noaf176. PMID: 40726159; PMCID: PMC12908479.
  • Singer S, Schranz M, Hippler M, Kuchen R, Weiss Lucas C, Meixensberger J, Fehrenbach MK, Keric N, Mitsdoerffer M, Gempt J, Coburger J, Kessler AF, Wehinger J, Misch M, Onken J, Rapp M, Voss M, Nadji-Ohl M, Mehlitz M, Tatagiba M, Tabatabai G, Renovanz M. Frequency and clinical associations of common mental disorders in adults with high-grade glioma – a multi-center study. Cancer 2024, Cancer. 2024 Nov 17. doi: 10.1002/cncr.35653. Epub ahead of print. PMID: 39550627.
  • Kamp MA, Fink L, Forster MT, Weiss Lucas C, Boehm H, Forster MT, Lawson McLean A, Lawson McLean A, Freyschlag C, Mühlensiepen F, Stein KP, Wiewrodt D, Rapp M, Thon N, Sabel M, Dinc N, von Sass C, Stein M, Jungk C. In-patient neurosurgical tumor treatments for malignant glioma patients in Germany. J Neurooncol 2024, accepted.
  • Jost J, Völker K, Brandt R, Stummer W, Urbschat S, Ketter R, Wiewrodt D, Wiewrodt R; MMH Trial Investigators. Maximal cardiopulmonary exercise testing in glioblastoma patients undergoing chemotherapy: assessment of feasibility, safety, and physical fitness status. J Neurooncol. 2024 May;168(1):35-45. doi: 10.1007/s11060-024-04629-y. Epub 2024 Apr 1. Erratum in: J Neurooncol. 2024 May;168(1):47. doi: 10.1007/s11060-024-04686-3. PMID: 38561565; PMCID: PMC11093868.
  • Friedrich M, Filss CP, Lohmann P, Mottaghy FM, Stoffels G, Weiss Lucas C, Ruge MI, Shah NJ, Caspers S, Langen KJ, Fink GR, Galldiks N, Kocher M. Structural connectome-based predictive modeling of cognitive deficits in treated glioma patients, Neuro-Oncology Advances. 2024; 6(1):vdad151. doi.org/10.1093/noajnl/vdad151
  • Heinzel A, Dedic D, Galldiks N, Lohmann P, Stoffels G, Filss CP, Kocher M, Migliorini F, Dillen KNH, Geisler S, Stegmayr C, Willuweit A, Sabel M, Rapp M, Eble MJ, Piroth M, Clusmann H, Delev D, Bauer EK, Ceccon G, Dunkl V, Rosen J, Tscherpel C, Werner J-M, Ruge MI, Goldbrunner R, Hampl J, Weiss Lucas C, Herrlinger U, Maurer GD, Steinbach JP, Mauler J, Worthoff WA, Neumaier BN, Lerche C, Fink GR, Shah NJ, Mottaghy FM, Langen K-J. Two Decades of Brain Tumour Imaging with O-(2-[18F]fluoroethyl)-L-tyrosine PET: The Forschungszentrum Jülich Experience. Cancers. 2022; 14(14):3336. doi.org/10.3390/cancers14143336
  • Friedrich M, Farrher E, Caspers S, Lohmann P, Lerche C, Stoffels G, Filss CP, Weiss Lucas C, Ruge MI, Langen KJ, Shah NJ, Fink GR, Galldiks N, Kocher M. Alterations in white matter fiber density associated with structural MRI and metabolic PET lesions following multimodal therapy in glioma patients. Front Oncol. 2022; 12:998069. doi: 10.3389/fonc.2022.998069. PMID: 36452509; PMCID: PMC9702073.
  • Kocher M, Jockwitz C, Lohmann P, Stoffels G, Filss C, Mottaghy FM, Ruge MI, Weiss Lucas C, Goldbrunner R, Shah NJ, Fink GR, Galldiks N, Langen KJ, Caspers S, 2021. Lesion-function analysis from multimodal imaging and normative brain atlases for prediction of cognitive deficits in glioma patients. Cancers 13(10):2373. doi: 10.3390/cancers13102373. (impact factor 2019: 6.126)
  • Wieters F, Weiss Lucas C, Gruhn M, Büschges A, Fink GR, Aswendt M, 2021. Introduction to spasticity and related mouse models. Exp. Neurol. 335: 113491. doi: 10.1016/j.expneurol.2020.113491. (impact factor 2018: 4.562)
  • Renovanz M, Hippler M, Voss M, Wehinger J, Keßler AF, Gempt J, Nadji-Ohl M, Weiß Lucas C, Rapp M, Misch M, Coburger J, Mehlitz M, Meixensberger J, Keric N, Tabatabai G, Blettner M, Schranz M, Singer S, 2020. Glioma patients in outpatient care-optimization of psychosocial care in neuro- oncological patients (GLIOPT): Protocol for a cluster randomized controlled trial. Trials 21(1):434. doi: 10.1186/s13063-020-04321-2. (impact factor 2018: 1.975)
  • Liao Y, Oros-Peusquens A, Lindemeyer J, Lechea N, Weiß Lucas C, Langen KJ, Shah NJ, 2019. An MR technique for simultaneous quantitative imaging of water content, conductivity and susceptibility, with application to brain tumours using a 3T hybrid MR-PET scanner. Scientific Reports 9(1): 88. doi: 10.1038/s41598-018-36435-8. (impact factor 2017: 4.122)
  • Neuschmelting V, Weiss Lucas C, Stoffels G, Oros-Peusquens AM, Lockau H, Shah NJ, Langen KJ, Goldbrunner R, Grefkes C, 2016. Multimodal Imaging in Malignant Brain Tumors: Enhancing the Preoperative Risk Evaluation for Motor Deficits with a Combined Hybrid MRI-PET and Navigated Transcranial Magnetic Stimulation Approach. AJNR Am. J. Neuroradiol. 37 (2): 266-273. (impact factor 2017: 3.653)
  • Lohmann P, Herzog H, Rota Kops E, Stoffels G, Judov N, Filss C, Galldiks N, Tellmann L, Weiss C, Sabel M, Coenen HH, Shah NJ, Langen KJ, 2015. Dual-Time-Point O-(2-[18F]Fluoroethyl)-L-tyrosine PET for Grading of Cerebral Gliomas. European Radiology 25: 3017-3024. (impact factor 2017: 4.027)
  • Oros-Peusquens A-M, Keil F, Langen K J, Herzog H, Stoffels G, Weiss C, Shah N J. Fast and accurate water content and T2* mapping in brain tumours localised with FET-PET, 2014. Nuclear Instruments and Methods in Physics Research A, Volume 734, p. 185-190 (impact factor 2017: 1.336)
  • Oros-Peusquens A, da Silva N, Weiss C, Stoffels G, Herzog H, Langen KJ, Shah NJ, 2014. Blind source separation analysis of PET dynamic data: a simple method with exciting MR-PET applications. EJNMMI Physics 1 (Suppl 1): A28. (SNIP 0.855)
  • Dützmann S, Schatlo B, Lobrinus A, Murek M, Wostrack M, Weiss C, Schaller K, Raabe A, Meyer B, Goldbrunner R, Franz K, Seifert V, Senft C, 2013. A multi-center retrospective analysis of treatment effects and quality of life in adult patients with cranial ependymomas. J. Neurooncol. 114 (3): 319-327 (impact factor 2017: 3.060)

Case Reports, Reviews, other Articles

  • Pedro MT, Messing-Jünger M, Jungk C, Hau P, Weiss Lucas C. Editorial: Integrating health-related quality of life in neuro-oncology. Front Oncol. 2025 Mar 18;15:1573696. doi: 10.3389/fonc.2025.1573696. PMID: 40171251; PMCID: PMC11959044.
  • Kaul D, Berghoff AS, Grosu AL, Weiß Lucas C, Guckenberger M. Lokale Radiotherapie von Hirnmetastasen im Kontext der immun- und zielgerichteten Medikamententherapie. Dtsch Arztebl Int 2021; 118: 759-66; DOI: 10.3238/arztebl.m2021.0332
  • Wieters F, Weiss Lucas C, Gruhn M, Büschges A, Fink GR, Aswendt M. Introduction to spasticity and related mouse models. Exp Neurol. 2021 Jan;335:113491. doi: 10.1016/j.expneurol.2020.113491. Epub 2020 Sep 29. PMID: 33007294.
  • Weiss Lucas C, Goldbrunner R, die NOA-19 study group, 2018. Reliabilität und lokalisationsabhängige Sensitivität neurocognitiver Testung bei erstdiagnostizierten Glioblastompatienten. FORUM Sektion B – Klinische Studien 5/2018.
  • Goldbrunner R, Ruge M, Kocher M, Weiss Lucas C, Galldiks N, Grau S: The treatment of gliomas in adulthood. Dtsch Arztebl Int 2018; 115: 356–64. (impact factor 2017: 3.89)
  • Weiss C, Ganswindt U, Staebler A, Witt TN, 2012. Späte Plexus-brachialis-Läsion bei radiogener Fibrose [Late Brachial Plexopathy Due to Radiogenic Fibrosis]. Klin. Neurophysiol. 43 (1): 30-32. (impact factor 2017: 0.158)
  • Weiss C, Witt TN, Grau S, Tonn JC, 2011. Hemidiaphragmatic paralysis with recurrent lung infections due to degenerative motor root compression of C3 and C4. Acta Neurochirurgica 153: 597-599. (impact factor 2017: 1.929)
  • Kroth J, Tischer J, Samtleben W, Weiss C, Ruzicka T, Wollenberg A, 2011. Isotopic response, Köbner phenomenon and Renbök phenomenon following herpes zoster. J. Dermatol. 38 (11): 1058-1061. (impact factor 2017: 2.788)
  • Weiss C, Witt TN, Fesl G, Geisler J, Tonn JC, 2010. Angiografisches Moyamoya bei Glykogenose Typ IA – Management bei einer erwachsenen Patientin. Fallbericht mit Schwerpunkt auf der Behandlung: beidseitige Encephalo-Duro-Arterio-Myo-Synangiose (EDAMS) [Angiographic moyamoya in a female with glycogenosis type IA: a case report focusing on therapeutic management: bilateral encephalo-duro-arterio-myo-synangiosis (EDAMS)]. Fortschr Neurol Psychiatr. 2010; 78: 154-60. PMID: 20213581. (impact factor 2017: 0.395)
  • Grau S, Schueller U, Weiss C, Tonn JC, 2010. Primary meningeal T-cell lymphoma at the clivus mimicking a meningioma. World Neurosurgery 74(4-5): 513-6 (impact factor 2017: 1.924)

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Das Team

Weitere Ansprechpartnerin für Studienanfragen: sophia.kochs@uk-koeln.de

Dr. rer. nat. Charlotte Nettekoven (1. Stellvertreterin der AG)
Dr. rer. med. Ricardo Loução (2. Stellvertreter der AG)
Sophia Kochs, B. Sc. (Studienassistentin)
Dr. Maura Becker
Dr. Akinde Kexel
Dr. Felipe Monte-Santo
Dr. Leonie Hams
Hilal El-Abed, M. Sc. (IPHS-Promotionsprogramm)

sowie Promovierende der Human-/Zahnwissenschaften und Bachelor-/Masterstudierende der Neurowissenschaften

Kooperationen

  • Uniklinik Köln: Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie (Prof. Veerle Visser-Vandewalle), Radiologie (Prof. David Maintz, Prof. Christof Kabbasch
  • National: Charité Berlin (Prof. Thomas Picht), Uniklinikum Halle (Prof. Julian Prell), Universtität Paderborn (Prof. Kristina Jonas) diverse Kliniken im Verbund der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA) (NOA-19-Studie; siehe http://www.neuroonkologie.de/studien/aktiv)
  • International: Labor für Neuroanatomie und Traktografie, King‘s College Hospital London, UK (Dr. Francesco Vergani; Dr. José Pedro Lavrador), Neurochirurgie, Inselspital Bern, Schweiz (Prof. Dr. Kathleen Seidel, Universität Lissabon (Neurochirurgische Klinik und Anatomisches Institut: Dr. Alexandre Rainha Campos; Neuropädiatrie: Dr. Tiago Santos; Sprachlabor: Dr. Carolina Mendes; IBEB: Prof. Hugo Ferreira, PhD Sofia Fernandes)